Stefans Weblog

2006-01-17

Der Rest des Tages...

Hier noch kurz der Rest des zweiten OOP-Tages:

11:00 Uhr
Roel Staleman, Oracle, hält eine Keynote mit dem Titel "SOA & The Agile Enterprise"

Eine recht Marketing-lastige Darstellung des Produktportfolios von Oracle im SOA-Umfeld. Wieder wird der Lifecylcle in den Vordergrund gestellt: Development, Deployment, Compose Services, Secure Services, Manage Services ,Monitoring, Change. Für mich wichtige Aussagen:
Oracle ist Lead für Eclipse-JSF-Plugins.
Oracle ist Lead für Eclipse-EJB 3.0-Plugins.
Oracle macht Teile von ADF Faces Open Source und stellt sie Apache MyFaces zur Verfügung.
Oracle macht Teile von Toplink Open Source und läßt sie in Project Glassfish, der Referenzimplementierung von J2EE 1.5, einfließen.

12:15 Uhr
Johannes Siedersleben von T-System berichtet über komponentenbasierte Entwicklung im Vortrag "Den Tiger zähmen mit Komponenten und Kategorien"

14:00 Uhr
Elmar Groiss von BASF Agricultural Products und Torsten Osthus von Osthus@Business berichten über den "Einsatz einer Open Source basierten MDA-Entwicklungsplattfom in der BASF Pflanzenschutz Forschung". Interessant für OPITZ CONSULTING, weil wir für diese BASF-Abteilung auch schon tätig waren.

15:00 Uhr
Brian Behlendorf von CollabNet berichtet in der Keynote "Bringing Open Source Software Collaboration Practices and Principles to Corporate Environment" über Möglichkeiten, die Kultur von Open Source Projekten in Softwareentwicklungsfirmen zu übertragen, und die möglichen Nutzen für Usability. Ein sehr interessanter Vortrag, auch für OPITZ CONSULTING - insbesondere wenn wir über das Thema "Wiederverwendung von Lösungen und Komponenten" innerhalb unserer Gruppe nachdenken.

16:15 Uhr
Matthias Recknagel von Daimler Chrysler und Chris Rupp von Sophist berichten über Qualitätsmetriken für Anforderungen: Wie kann man Qualität von Anforderungsspezifikationen über Kriterien meßbar machen und damit auch den Nutzen von Anforderungsspezifikationen bewerten?

17:45 Uhr
Berthold Maier von Oracle und Hajo Normann von EDS berichten über SOA-Entwurfsmuster, die auf Erfahrungen aus einem gemeinsamen realen Projekt beruhen. Sehr interessant, aber aus meiner Sicht auch sehr speziell. (Verarbeitung großer XML-Dokumente mit umfangreichen Normalisierungs- und Validierungsschritten.) Wesentliches Design-Prinzip: Trenne sauber Verantwortlichkeiten und kapsle Dinge, die sich häufig ändern können, in separate Funktionalitäten. Interessant auch die durchweg positiven Erfahrungen bei dem Einsatz von Rule-Engines - nicht nur für Validierung, sondern auch bei der Durchführungn von Transformationen. Interessant auch eine Einschätzung der beiden: Sie vergleichen den aktuellen Stand der Dinge im SOA-Umfeld mit dem im J2EE-Umfeld in der Zeit um 2000 herum, als es noch keine J2EE-Patterns und -Antipatterns, Best Practices und Blueprints gab.

So. Genug für heute. Tschüss bis morgen...