Hallo von der SpringOne aus Antwerpen
Gestern und Heute findet in Antwerpen die erste europäische Konferenz zum Thema Spring Framework, die SpringOne, statt. Veranstaltungsort ist das Metropolis Business Center in Antwerpen, Belgien. Und ich habe das Glück, teilnehmen zu können.
Die Konferenz ist mit über 400 Besuchern aus 25 Ländern für eine erste Auflage sehr gut besucht. es gibt 40 Vortäge in 6 parallelen Tracks. Die Speaker kommen aus der ganzen Welt, sogar aus Australien (Ben Alex vom Acegisecurity Projekt). Dabei sind fast allen wichtigen Commiter des diversen Spring Projekte anwesend, wie Rod Johnson selbst, Jürgen Höller, Rob Harrob, Adrian Coyler, Costin Leau, Ben Alex, Christian Dupius, ... Auch Oracle ist vertreten, einmal als Gold Sponsor, und dann durch Mike Keith (Co-Specification Lead für EJB 3) und Duncan Mills, der heute über die Integration von Spring in Oracle ADF spricht.
Offiziell begann die Konferenz gestern mit der Begrüßung durch Stephan Janssen von der Belgischen Java User Group, die die Konferenz organisiert hat. Dananch kam die erste Keynote von Rod Johnson und Adrian Coyler. Rod ließ erst die Vergangenheit von Spring kurz Revue passieren und sprach dann über die Adaption von Spring. Das Spring Framework habe sich nicht nur bei Endanwendern - hier gab es eine kurze Gastrolle des IT-Direktors von Voca aus England mit einer beeindruckenden Case Study - durchgesetzt, sondern auch als Infrastrukturplattform in anderen (Open Source) Projekten und bei kommerziellen Produkten. Prominentestes Beispiel ist die Kooperation mit BEA, die Spring nutzt, um damit den EJB 3 Support im neuen WebLogic umzusetzen. Das ganze wird als Open Source Projekt Pitchfork umgesetzt.
Anschließend stellte Rod die wichtigsten Neuerungen in Spring 2.0 dar: Vereinfachte Konfiguration durch XML-Namespaces, deutlich erweiteterte Unterstützung für AOP und massive Integration von AspectJ. Insbesondere ist nun die AspectJ Pointcut Language verwendbar - und dafür muss nicht das "echte" AOP Byte Code Enhancement durch den AspectJ Compilet genutzt werden. Natürlich wurde die erweiterte Integration von Java 5, der neue Support für die Java Persistence API und die bessere Unterstützung für JVM-Basierte dynamische Sprachen wie Bean Shell, JRuby oder Groovy erwähnt.
Danach übernahm Adrian Coyler und berichtete zunächst über das Verhältnis von Spring und Java EE 5. Für Java EE sei Java EE 5 ein evolutionärer Schritt, aber ein Application Framework wie Spring würde dadurch nicht ersetzt. Danach sprache er über die Pläne für die Zukunft von Spring. Leitspruch bei allen Plänen sei dabei "Simple and Powerful". Als Resultat ergibt sich für Adrian daraus "Productivity", und zwar (mindestens) auf zwei Ebenen: Entwicklerproduktivität Produktivität im Produktionseinatz. Für Entwickler soll sich die Nutzung von Spring weiter vereinfachen. XML Namespaces, gute Configuration Defaults und Heuristiken ("DRY": Don't repeat yourself), und Generatoren für gebräuchlichen Applikationsartefakte (z.B. durch Maven2 Archetypes). Für die Produktion wird das Management von Spring Applikationskontexten über JMX verbessert werden. Ferner ist eine Integration mit OSGi für eine Modularisierung von Spring Applikationen geplant. Damit soll es dann z.B. möglich sein, Teile einer Springapplikation im Betrieb via Hot Replacement durch neuere Versionen auszutauschen.
Nach der Keynote begannen die regulären Sessions. Ein wichtiges Thema ist sicherlich die Java Persistenz API und die Unterstützung durch Spring. Das Thema AOP, AspectJ und die neuen Integrationsmöglichkeiten in Spring sind auch sehr breit vertreten. Weitere Highlights sind aus meiner Sicht einige Vorträge über Domain Driven Design und Rich Domain Models. Dann gibt es noch Vorträge zum Thema Spring MVC und Web Flow, diverse Case Studies und noch vieles mehr. Schaut einfach selber nach unter www.springone.com.
Die Konferenz ist mit über 400 Besuchern aus 25 Ländern für eine erste Auflage sehr gut besucht. es gibt 40 Vortäge in 6 parallelen Tracks. Die Speaker kommen aus der ganzen Welt, sogar aus Australien (Ben Alex vom Acegisecurity Projekt). Dabei sind fast allen wichtigen Commiter des diversen Spring Projekte anwesend, wie Rod Johnson selbst, Jürgen Höller, Rob Harrob, Adrian Coyler, Costin Leau, Ben Alex, Christian Dupius, ... Auch Oracle ist vertreten, einmal als Gold Sponsor, und dann durch Mike Keith (Co-Specification Lead für EJB 3) und Duncan Mills, der heute über die Integration von Spring in Oracle ADF spricht.
Offiziell begann die Konferenz gestern mit der Begrüßung durch Stephan Janssen von der Belgischen Java User Group, die die Konferenz organisiert hat. Dananch kam die erste Keynote von Rod Johnson und Adrian Coyler. Rod ließ erst die Vergangenheit von Spring kurz Revue passieren und sprach dann über die Adaption von Spring. Das Spring Framework habe sich nicht nur bei Endanwendern - hier gab es eine kurze Gastrolle des IT-Direktors von Voca aus England mit einer beeindruckenden Case Study - durchgesetzt, sondern auch als Infrastrukturplattform in anderen (Open Source) Projekten und bei kommerziellen Produkten. Prominentestes Beispiel ist die Kooperation mit BEA, die Spring nutzt, um damit den EJB 3 Support im neuen WebLogic umzusetzen. Das ganze wird als Open Source Projekt Pitchfork umgesetzt.
Anschließend stellte Rod die wichtigsten Neuerungen in Spring 2.0 dar: Vereinfachte Konfiguration durch XML-Namespaces, deutlich erweiteterte Unterstützung für AOP und massive Integration von AspectJ. Insbesondere ist nun die AspectJ Pointcut Language verwendbar - und dafür muss nicht das "echte" AOP Byte Code Enhancement durch den AspectJ Compilet genutzt werden. Natürlich wurde die erweiterte Integration von Java 5, der neue Support für die Java Persistence API und die bessere Unterstützung für JVM-Basierte dynamische Sprachen wie Bean Shell, JRuby oder Groovy erwähnt.
Danach übernahm Adrian Coyler und berichtete zunächst über das Verhältnis von Spring und Java EE 5. Für Java EE sei Java EE 5 ein evolutionärer Schritt, aber ein Application Framework wie Spring würde dadurch nicht ersetzt. Danach sprache er über die Pläne für die Zukunft von Spring. Leitspruch bei allen Plänen sei dabei "Simple and Powerful". Als Resultat ergibt sich für Adrian daraus "Productivity", und zwar (mindestens) auf zwei Ebenen: Entwicklerproduktivität Produktivität im Produktionseinatz. Für Entwickler soll sich die Nutzung von Spring weiter vereinfachen. XML Namespaces, gute Configuration Defaults und Heuristiken ("DRY": Don't repeat yourself), und Generatoren für gebräuchlichen Applikationsartefakte (z.B. durch Maven2 Archetypes). Für die Produktion wird das Management von Spring Applikationskontexten über JMX verbessert werden. Ferner ist eine Integration mit OSGi für eine Modularisierung von Spring Applikationen geplant. Damit soll es dann z.B. möglich sein, Teile einer Springapplikation im Betrieb via Hot Replacement durch neuere Versionen auszutauschen.
Nach der Keynote begannen die regulären Sessions. Ein wichtiges Thema ist sicherlich die Java Persistenz API und die Unterstützung durch Spring. Das Thema AOP, AspectJ und die neuen Integrationsmöglichkeiten in Spring sind auch sehr breit vertreten. Weitere Highlights sind aus meiner Sicht einige Vorträge über Domain Driven Design und Rich Domain Models. Dann gibt es noch Vorträge zum Thema Spring MVC und Web Flow, diverse Case Studies und noch vieles mehr. Schaut einfach selber nach unter www.springone.com.


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