Stefans Weblog

2006-06-18

SpringOne: Das Ende

Hier noch schnell ein paar Worte über die verbleibenden Vorträge, die ich mir noch angehört habe:

  • Testing with Spring von Rod Johnson: Testen durch die Entwickler ist wichtig, Dependency Injection födert die Testbarkeit von Systemen, echte Unit-Tests sollten ohne einen Container (auch keinen Dependency Injection Container wie Spring) durchgeführt werden, Datenzugirffslogik kann nicht durch Unit-Tests, sondern nur durch Integrationstest unter Benutzung einer Datenbank (möglichst vergleichbar mit dem Produktionssystem) getestet werden, und dafür stellt Spring eine Reihe von Basisklassen für JUnit Tests zur Verfügung. Nichts wirklich neues, aber sehr anschaulich vorgetragen mit vielen kleinen Live-Beispielen.
  • JMS in a Spring Environment von Jürgen Höller: Unterstützung von synchrone und asynchrone Messaging-Verarbeitung, baiserend auf JMS 1.0. 2 und JMS 1.1, sowohl Container Managed, als auch direkt auf dem JMS-Provider operierend. Ab Spring 2.0 auch asynchrone Verarbeitung im Stile von Message Driven Beans. Auf jeden Fall den Vortrag noch mal anschauen, sobald die Folien verfügbar sind.
  • Integrating Spring with the Oracle Application Development Framework von Duncan Mills: Leider nur acht Teilnehmer, die meisten waren wohl bei "Core features of Spring 2.0" mit Adrian Colyer. Duncan stellt erst kurz JDeveloper, dann ADF und dann den "geplanten" Spring-Support vor. Noch handelt es sich um ein Freizeit-Projekt von Duncan (für die Wartezeiten an den Flughäfen), er möchte es aber gerne zu einem Open Source Projekt machen. Es geht um drei Bereiche: (1) IDE-Support für Spring, vergleichbar zur Spring IDE in Eclipse. Dann (2) die Integration von Spring als Data Provider für ADF. Und dann vielleicht (3) eine Reimplementierung von ADF Binding (also JSR 227) mit Hilfe von Spring. Die Demos der Prototypen für 1 und 2 sahen schon ganz nett aus. Weiter Infos soll es in Duncans Blog geben.
Soviel also zur SpringOne. Fazit: Hat sich innhaltlich wirklich gelohnt, so viel Spring Know How an einem Ort ist schon beeindruckend. Bin gespannt, wie sich die Konferenz in den nächsten Jahren entwickeln wird.